Stadtplan Leverkusen
27.04.2017 (Quelle: Bundespolizei)
<< "Girls’Day" 2017: Innovativ und zukunftsweisend: IT-Berufe bei Bayer   Girls’Day bei Covestro: Mädchen in Chemieunternehmen - Warum nicht? >>

Hubschrauber trainiert über dem Rhein


Hilfe aus der Luft

Der Luftfahrtbetrieb der Bundespolizei-Fliegergruppe führt am Mittwoch, den 03. Mai 2017 in der Zeit von 10:00-15:00 Uhr, mit der Arbeitsgemeinschaft „Hubschraubergestützte Wasserrettung“ in Nordrhein-Westfalen seine erste jährliche Fortbildung der Luftretter für Hochwasser-Katastrophen auf dem Rhein bei Leverkusen - Hitdorf (Sportboothafen, nördlich der Fähre) durch.
In verschiedenen Szenarien werden die Piloten der Bundespolizei zusammen mit zwei Spezialisten der Arbeitsgemeinschaft für hubschraubergestützte Wasserrettung den Ernstfall proben.
Bei dieser simulierten Flutkatastrophe geht es in erster Linie um das Retten von Menschenleben aus fließenden Gewässern mittels Rettungswinde und Rettungsschlinge.
Dieses Zusammenspiel der fliegenden Besatzung mit den Rettungskräften (Air Rescue Specialists - ARS) kann nur dann optimal funktionieren, wenn ein regelmäßiges Training unter Echtflugbedingungen stattfindet. Gerade bei Flutkatastrophen gibt es spezielle Einsatzverfahren, die regelmäßig geübt werden müssen.
Übungsvorhaben wie in Leverkusen - Hitdorf finden in Nordrhein- Westfalen i.d.R. zweimal im Jahr statt.

Hintergrund zum Ausbildungsvorhaben:
Die Einsatzmöglichkeiten von Hubschraubern der Bundespolizei sind vielfältig: u.a. dienen sie neben dem Transport von Verbänden und Einheiten der Bundespolizei, der Unterstützung der Polizeien der Länder etc. auch dem Katastrophenschutz. Damit einhergehend gehört auch die Rettung von Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen, wie z.B. bei Hochwasserlagen zum Aufgabenportfolio des Bundespolizei-Flugdienstes.

An vier Standorten des Bundespolizei-Flugdienstes im ganzen Bundesgebiet beteiligt sich die DLRG an einer Kooperation gemeinsam mit Wasserwacht und Feuerwehr an dem Projekt „Hubschrauber- gestützte Wasserrettung“.
Die beteiligten Organisationen halten an jedem Standort qualifizierte Luftretter vor, die im Katastrophenfall mit Hubschraubern (vor allem der Bundespolizei) in Hochwassergebieten oder anderen bedrohten Bereichen Personen von dort evakuieren sollen.
Durch regelmäßige Schulungen bzw. Übungen wird in Zusammenarbeit mit den einzelnen Fliegerstaffeln der Bundespolizei eine festgelegte Anzahl von Helfern speziell geschult.
Diese regelmäßigen Übungen sind in einem gemeinsam abgestimmten Konzept enthalten.
Die Luftunterstützung für die nordrhein-westfälische Gruppe stellt der Luftfahrtbetrieb der Bundespolizei-Fliegergruppe mit Sitz in Sankt Augustin


Hauptseite     Anmerkungen     Nachrichtenübersicht    

Letzte Änderung am 27.04.2017 12:23 von leverkusen.
Es gibt bisher keine Kommentare zu dieser Meldung!

Einen neuen Kommentar zu dieser Meldung hinzufügen:
Name:
Email: (wird nicht veröffentlicht)
Titel:
Kommentar: (Achtung: Es sind keine Links erlaubt!)


Um das Formular vor Spam zu schützen, muss dieses ReCaptcha gelöst werden:

Achtung: Spammen zwecklos!
Einträge werden erst nach redaktioneller Begutachtung freigeschaltet!




Follow leverkusen on Twitter